UNSER PROJEKT

Das Projekt begann im Dorf Tabassaye Manding, weshalb das Projekt auch nach ihm benannt wurde.

Das Hilfsprojekt setzt sich aus drei rechtlich unabhängigen Parteien zusammen: Im Juni 2017 haben wir einen Verein in Katalonien und der Schweiz gegründet und im Januar 2018 folgte die Vereinigung Tabassaye Manding in Senegal. Die 3 Verbände arbeiten in Kooperation und koordiniert, um unsere Ziele gemeinsam zu erreichen.

In Senegal haben wir ein lokales Team von 9 Personen geschaffen, welches vor Ort arbeitet. In Europa suchen die Teams nach Partnern und Spenden, die uns helfen, die Mittel zu erhalten, die wir für die Umsetzung unserer Projekte benötigen.

Unsere Aktionen zielen darauf ab, die Lebensbedingungen der Bewohner der 11 Dörfer der Gemeinde Dabo zu verbessern, angefangen bei den Dörfern Tabassaye Manding und Sitiang Maodo. Ausgehend von ihren Prioritäten konzentrieren wir unsere Arbeit darauf, den Bewohnern Zugang zu Gesundheit, Bildung und wirtschaftlicher Entwicklung zu ermöglichen. Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt dem Bereich für medizinische Notfälle und Soforthilfe.

Wir kümmern uns auch um die Betreuung anderer Patienten, vor allem von Kindern und Jugendlichen, aus anderen Landesteilen, denen wir auf unseren Reisen begegnet sind und die wir mit unseren Kontakten und unseren Ressourcen in Senegal bei der medizinischen Versorgung unterstützen. Wir nennen diesen Zweig unseres Projekts BARUMA, was in der Sprache der Manding “Säule, Stütze, Eckpunkt” bedeutet.

WERTE

Folgende Werte sind uns sehr wichtig:

  • Solidarität unter den Völkern
  • Wille, sich in den Dienst der Mitmenschen zu stellen
  • Bereitschaft zu gegenseitigem Lernen und kulturellem Austausch
  • Demokratische Entscheidungsfindung und gemeinsame Bewältigung der anstehenden Aufgaben
  • Bekenntnis zu einer transparenten, nachhaltigen und effizienten Verwaltung, die zur Autonomie der Personen vor Ort führt

WERTE

Folgende Werte sind uns sehr wichtig:

  • Solidarität unter den Völkern
  • Wille, sich in den Dienst der Mitmenschen zu stellen
  • Bereitschaft zu gegenseitigem Lernen und kulturellem Austausch
  • Demokratische Entscheidungsfindung und gemeinsame Bewältigung der anstehenden Aufgaben
  • Bekenntnis zu einer transparenten, nachhaltigen und effizienten Verwaltung, die zur Autonomie der Personen vor Ort führt

ZIELE FÜR DIE ZUKUNFT

Die Ziele unseres Hilfsprojekts wurden in einer Versammlung mit den Bewohnern von Tabassaye Manding und Sintiang Maoudo, den ersten Dörfern, in denen wir unsere Arbeit aufgenommen haben, diskutiert und vereinbart. Wir halten es für wichtig, dass die Einwohner selbst die Verantwortung für die Durchführung dieser Initiativen übernehmen und miteinbezogen werden. Was den europäischen Teil des Hilfsprojekts betrifft, so besteht unsere Verantwortung vor allem darin, die notwendige Unterstützung (durch wirtschaftliche Zusammenarbeit, Beratung und Begleitung) zu leisten und die wirtschaftlichen Mittel zu suchen, um das Projekt lebensfähig zu machen.

Im Allgemeinen und langfristig sind dies die Ziele, die wir erreichen möchten:

  • Ermöglichung des ständigen Zugangs zum Gesundheitssystem für alle Einwohner der 11 Dörfer der Gemeinde Dabo durch ihre Registrierung bei der Mutual Medical Society of Dabo (Krankenversicherung). Patienten sollen zudem im Heilungsprozess begleitet werden.
  • Förderung von Prävention und Bewusstseinsbildung im Bereich der Gesundheit sowie Verbesserung der Qualität und Vielfalt der Ernährung.
  • Zusammenarbeit bei der Verbesserung der schulischen Einrichtungen und des Zugangs zur Bildung für die gesamte Bevölkerung und auf allen Schulstufen.
  • Sich für Gleichberechtigung einsetzen und die Chancengleichheit fördern, insbesondere bei Minderjährigen und Frauen.
  • Begleitung der Einwohner der Gemeinde Dabo bei der Verwirklichung der wirtschaftlichen Selbstversorgung und der nachhaltigen Entwicklung, beginnend mit dem Dorf Tabassaye Manding.
  • Förderung spezifischer Initiativen innerhalb der Gemeinde, die sich an verschiedene Gruppen richten (Frauen, Jugendliche, Unternehmer...).
  • Förderung und Pflege des gegenseitigen Wissens und der Interkulturalität.
  • Unsere Vision, was wir innert 12 - 15 Jahren erreicht haben möchten, sieht wie folgt aus: Es gibt eine Gruppe kleiner ländlicher Dörfer in Senegal, in denen die Gesundheitsbedürfnisse gedeckt sind und in denen verschiedene tragfähige und nachhaltige Wirtschaftsprojekte laufen, die die Umwelt und die eigene Kultur respektieren. Junge Menschen sollen die Möglichkeit haben, sich weiterzuentwickeln und ein menschenwürdiges Leben zu führen, ohne dabei auszuwandern zu müssen, um dies zu erreichen. Wir wünschen uns lebendige Dörfer mit einer Zukunft, die unsere Freunde besuchen möchten, um ihre Erfahrungen zu teilen, Dörfer, die uns aber nicht brauchen und ihre Unabhängigkeit haben, um voranzukommen.

ZIELE FÜR DIE ZUKUNFT

Die Ziele unseres Hilfsprojekts wurden in einer Versammlung mit den Bewohnern von Tabassaye Manding und Sintiang Maoudo, den ersten Dörfern, in denen wir unsere Arbeit aufgenommen haben, diskutiert und vereinbart. Wir halten es für wichtig, dass die Einwohner selbst die Verantwortung für die Durchführung dieser Initiativen übernehmen und miteinbezogen werden. Was den europäischen Teil des Hilfsprojekts betrifft, so besteht unsere Verantwortung vor allem darin, die notwendige Unterstützung (durch wirtschaftliche Zusammenarbeit, Beratung und Begleitung) zu leisten und die wirtschaftlichen Mittel zu suchen, um das Projekt lebensfähig zu machen.

Im Allgemeinen und langfristig sind dies die Ziele, die wir erreichen möchten:

  • Ermöglichung des ständigen Zugangs zum Gesundheitssystem für alle Einwohner der 11 Dörfer der Gemeinde Dabo durch ihre Registrierung bei der Mutual Medical Society of Dabo (Krankenversicherung). Patienten sollen zudem im Heilungsprozess begleitet werden.
  • Förderung von Prävention und Bewusstseinsbildung im Bereich der Gesundheit sowie Verbesserung der Qualität und Vielfalt der Ernährung.
  • Zusammenarbeit bei der Verbesserung der schulischen Einrichtungen und des Zugangs zur Bildung für die gesamte Bevölkerung und auf allen Schulstufen.
  • Sich für Gleichberechtigung einsetzen und die Chancengleichheit fördern, insbesondere bei Minderjährigen und Frauen.
  • Begleitung der Einwohner der Gemeinde Dabo bei der Verwirklichung der wirtschaftlichen Selbstversorgung und der nachhaltigen Entwicklung, beginnend mit dem Dorf Tabassaye Manding.
  • Förderung spezifischer Initiativen innerhalb der Gemeinde, die sich an verschiedene Gruppen richten (Frauen, Jugendliche, Unternehmer...).
  • Förderung und Pflege des gegenseitigen Wissens und der Interkulturalität.
  • Unsere Vision, was wir innert 12 - 15 Jahren erreicht haben möchten, sieht wie folgt aus: Es gibt eine Gruppe kleiner ländlicher Dörfer in Senegal, in denen die Gesundheitsbedürfnisse gedeckt sind und in denen verschiedene tragfähige und nachhaltige Wirtschaftsprojekte laufen, die die Umwelt und die eigene Kultur respektieren. Junge Menschen sollen die Möglichkeit haben, sich weiterzuentwickeln und ein menschenwürdiges Leben zu führen, ohne dabei auszuwandern zu müssen, um dies zu erreichen. Wir wünschen uns lebendige Dörfer mit einer Zukunft, die unsere Freunde besuchen möchten, um ihre Erfahrungen zu teilen, Dörfer, die uns aber nicht brauchen und ihre Unabhängigkeit haben, um voranzukommen.

WAS WIR BIS JETZT ERREICHT HABEN

2017

  • Wir schufen ein lokales Team von 2 Personen, die uns in Zusammenarbeit mit einheimischen Ärzten dabei halfen, Dutzende von Menschen aus Tabassaye und anderen benachbarten Dörfern von ihren Krankheiten zu heilen. Die Hilfe wurde sowohl vor Ort geleistet, aber auch, indem man die Kranken zum medizinischen Zentrum in Dabo begleitete und ihnen den Zugang zu den benötigten Medikamenten erleichterte.
  • Die schwersten Fälle haben wir in das Regionalkrankenhaus von Kolda (Hauptstadt der Provinz Casamance) verlegt, das 72 km von der Stadt Tabassaye entfernt ist. Während des Heilungsprozesses beherbergten wir sie in einer sehr bescheidenen Zwei-Zimmer-Hütte in der Nähe des Krankenhauses. Während der Behandlung kümmerten wir uns auch um die Verpflegung und die Lebenshaltungskosten der Patienten.
  • Wir begleiteten auch fünf Patienten von Tabassaye nach Velingara, damit Dr. Carlos Bardají und sein Team von der NGO «Hope & Progress» sie operieren konnte.

2018

  • Der senegalesische Verein wurde im Dorf Tabassaye Manding gegründet.
  • Die 565 Einwohner von Tabassaye wurden krankenversichert: Diese Versicherung bietet eine 80%ige Deckung für die meisten Behandlungen, Tests und Medikamente, die in den medizinischen Referenzzentren der Region Kolda durchgeführt werden, sowie eine 50%ige Ermäßigung für in der Apotheke gekaufte Medikamente. Dieser Schritt hilft uns, die finanziellen Ressourcen zu optimieren, und ermöglicht es den Einwohnern, sich zu beteiligen und Mitverantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen, denn sie sind diejenigen, die die restlichen % der Kosten der Medikamente übernehmen, die nicht von der Versicherung abgedeckt sind.
  • Es wurden die so genannten „Unterstützungspläne“ gestartet. Diese sehen die finanzielle Unterstützung einiger junger Menschen für deren Ausbildung vor.
  • Im Dorf Tabassaye wurde eine Case de Santé (kleine Apotheke / Erste Hilfe Station) entworfen und die Bauarbeiten begannen.
  • Es wurde 2 Personen (ein Mann und eine Frau) die Möglichkeit geboten, eine Ausbildung als Pflegeassistenten zu absolvieren, mit der Absicht, dass sie danach in der Case de Santé arbeiten können.
  • Das Arbeitsteam im Senegal wurde auf 4 Personen erweitert.
  • Ein neues 4-Zimmer-Haus wurde in Kolda gemietet und ausgestattet. Es befindet sich etwa 800 m vom Regionalkrankenhaus entfernt und beherbergt die Patienten nach einem operativen Eingriff während der Heilungsphase. Wir nennen es «Maison de Guérison».

2019

  • Wir haben die Case de Santé de Tabassaye mit Möbeln, medizinischer Grundausstattung, Sonnenkollektoren und elektrischer Installation ausgestattet. Wir haben mit den Behörden eine Vereinbarung über die Wartung unterzeichnet. Wir haben eine erste Lieferung von Medikamenten erhalten und ab Juni wurde die Case de Santé mit den 2 Personen, welche zuvor ausgebildet wurden, in Betrieb genommen.
  • Wir benötigten ein grösseres Haus (Maison de Guérison) für die Patienten in Kolda. Deshalb mieteten und renovierten wir ein neues 10-Zimmer-Haus, etwa 150 Meter vom Regionalkrankenhaus entfernt.
  • Wir haben die beiden bestehenden Gebäude der Tabassaye Manding Schule renoviert. Die Möbel wurden gestrichen und restauriert und wir haben Sonnenkollektoren und elektrisches Licht installiert. Wir haben auch ein Vorschulklassenzimmer für Kinder von 3 bis 6 Jahren eingerichtet.
  • Wir haben die Anmeldung beim État Civil (Einwohneramt) für die 115 Personen aus Tabassaye Manding und Sitiang Maodo vorgenommen, die nicht registriert waren.
  • Wir schliessen wieder die Krankenversicherung für die Einwohner von Tabassaye Manding ab und haben ab dem 07. Januar die Versicherung auf die kleine Bevölkerung von Sintiang Maodo, einem Nachbardorf von Tabassaye Manding, ausgeweitet.
  • Wir fahren mit den „Unterstützungsplänen“ fort.
  • Wir kümmern uns weiterhin um verschiedene komplizierte Fälle im Gesundheitsbereich. Die meisten von ihnen wohnen im «Maison de Guérison» in Kolda.
  • Wir haben eine enge Zusammenarbeit mit der Leitung der Dabo Health Mutual Versicherung und dem Kolda Regionalspital begonnen, um die Verbesserung ihrer Leistungen und die Schaffung der fehlenden medizinischen Dienste in der Region zu fördern.
  • Wir haben andere NGOs in der Region kontaktiert und begonnen, mit ihnen zusammenzuarbeiten: A7, AIDA, Arquitectura sin Fronteras, Alianza, Paz y Dignidad…
  • Wir begleiten die Kranken weiterhin zu Dr. Bardají von der NGO Hope & Progress.
  • Das Renovationsprojekt für die Poste de Santé de Dabo (Spital) wurde erarbeitet und man begann mit der Suche nach notwendigen Finanzmitteln für dessen Durchführung.
  • Wir haben das Arbeitsteam in Senegal auf 8 Personen aufgestockt, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinigungen in Dabo.

CURE, LOVE AND EMPOWER

Wir bilden und schaffen ein lokales Team, um unsere Ziele zu erreichen, und suchen nach Partnern in Europa, die uns helfen, die notwendigen Ressourcen zu erhalten.